SlongeHoops

Affiliate-Bedingungen

Aktualisiert am 25. September 2026

Jede Regel weiter unten wird in der Datenbank durchgesetzt, nicht nur in diesem Dokument.

1. Zwischen wem das gilt

Das Programm betreibt slonge solutions, Benjamin Tobler, Einzelunternehmen, Neugasse 44, 9000 St. Gallen, Schweiz (“wir”, “uns”), Betreiber von SlongeHoops — derselbe Betreiber, der im Impressum steht. “Du” ist die Person oder das Unternehmen, das wir als Affiliate aufgenommen haben.

Du bist nicht unsere Angestellte, Vertreterin, Partnerin oder Beauftragte. Du darfst in unserem Namen nichts unterschreiben, nichts versprechen und nichts annehmen. Hier entsteht kein Joint Venture.

2. Aufnahme

Du meldest dich über das Formular auf dieser Seite an. Wir lesen jede Anmeldung von Hand und müssen eine Absage nicht begründen. Wenn wir dich aufnehmen, bekommst du einen Referral-Code, der zugleich dein Link ist, und eventuell einen Rabattcode, den dein Publikum an der Kasse eingeben kann. Der Rabattcode gibt 20 % auf das erste Jahr.

Der Code gehört uns. Wir können ihn ändern oder zurückziehen; wir sagen es dir vorher, ausser er wird missbraucht.

3. Was du verdienst

  • 30 % von dem, was eine von dir empfohlene Trainerin uns zahlt, 12 Monate lang ab ihrer ersten Zahlung.
  • Grundlage ist der Nettobetrag: die Rechnungssumme nach allen Rabatten und vor Steuern. Bei unseren Abos ist Stripe der eingetragene Händler und zieht die Umsatz-, Mehrwert- oder GST-Steuer selbst ein und führt sie ab. Dieses Geld gehört nie uns und nie dir.
  • Nach jeder Zahlung wartet das Geld 30 Tage, damit Rückerstattungen vorher durch sind.
  • Ausgezahlt wird, sobald dein Guthaben in einer Währung 50 dieser Währung erreicht — 50 USD, 50 EUR oder 50 CHF. Darunter läuft es in den nächsten Monat.
  • Währungen werden nie umgerechnet. Wenn du eine Euro-Kundin und eine Dollar-Kundin bringst, stehen dir beide getrennt zu.

Für dich gelten die Konditionen, zu denen du aufgenommen wurdest; sie stehen auf deinem Affiliate-Bildschirm in der App. Wenn wir die Standardwerte des Programms ändern, ändern sich deine Konditionen nicht — ausser wir vereinbaren es mit dir.

4. Wie eine Empfehlung zugeordnet wird

  • Dein Link. Öffnet jemand deinen Link, behält sein Browser deinen Code nur für diesen Besuch — bis er den Tab schliesst. Der Code wird sonst nirgends gespeichert und ist kein Cookie. Schliesst die Person in diesem Besuch ein Abo ab (auch eine Gratis-Testphase), gehört die Empfehlung dir. Schliesst sie den Tab und kommt später ohne deinen Link zurück, nicht.
  • Dein Rabattcode. Ein an der Kasse eingegebener Rabattcode zählt, wann immer er eingegeben wird, mit oder ohne Besuch über deinen Link.
  • Wann die Empfehlung festgehalten wird. Wenn der Kauf an der Kasse abgeschlossen ist, halten wir am Konto der Käuferin fest, welcher Affiliate sie empfohlen hat. Ab dann kann 60 Tage lang der Link eines anderen Affiliates die Empfehlung nicht übernehmen.
  • Ein Rabattcode schlägt einen Link, weil das Eintippen die bewusste Handlung ist. Wer über deinen Link kommt und dann den Code einer anderen eingibt, zählt für die andere.
  • Nach den 60 Tagen ersetzt ein neuer Kauf über den Link oder Code eines anderen Affiliates die Empfehlung. Ab dann verdient der neue Affiliate an den folgenden Zahlungen. Was du vorher verdient hast, bleibt deins.
  • Eine Person hat jeweils einen empfehlenden Affiliate.
  • Provision entsteht nur, solange dein Konto aktiv ist. Pausieren wir dich, stoppen neue Empfehlungen und neue Provisionen sofort; alles bereits Verdiente bleibt deins.
  • Provision entsteht nur auf tatsächlich bezahlten Rechnungen. Eine Testphase, die nie zahlt, bringt nichts, und eine vollständig rabattierte Rechnung auch nicht.

5. Was du nicht darfst

Ein Verstoss ist Grund, offene Provision einzubehalten und dich aus dem Programm zu nehmen. Die ersten beiden sind die, die uns beiden Ärger machen.

  1. Eigenempfehlung. Du darfst deinen eigenen Code — auch über das Konto einer Freundin oder eines Familienmitglieds — nicht für dein eigenes Abo nutzen. Die Datenbank weist das auf drei Wegen zurück, und wir prüfen es zusätzlich von Hand.
  2. Empfehlung ohne Kennzeichnung. Vor dem Klick muss erkennbar sein, dass du daran verdienst. Siehe Abschnitt 6.
  3. Identitätsanmassung. Gib dich nicht als SlongeHoops aus, sprich nicht in unserem Namen und nenne dich nicht offizieller Partner. Verwende unseren Namen und unsere Zeichen nicht in einer Domain, einem Kontonamen oder einem App-Namen.
  4. Bezahlte Suche auf unseren Namen. Biete nicht auf “SlongeHoops” oder Schreibvarianten und schalte keine Anzeigen, die man für unsere halten könnte.
  5. Spam. Keine unaufgeforderten E-Mails, keine Direktnachrichten an Leute, die nicht gefragt haben, keine Forums- oder Kommentarposts, kein Code auf Gutschein-Seiten.
  6. Cookie Stuffing, Tippfehler-Domains, Browser-Erweiterungen und alles, was eine Zuordnung setzt, ohne dass die Person es merkt. Wir benutzen kein Third-Party-Tracking, und du auch nicht.
  7. Versprechen, die wir nicht geben. Garantiere keine Ergebnisse, keine Verbesserung und nichts über Siege. Nenne den Preis richtig und sag, ob Steuern enthalten sind: Preise in US-Dollar sind ohne Steuern, Preise in Euro und Schweizer Franken enthalten die MwSt.
  8. Inhalte mit Minderjährigen. Zu unserem Publikum gehören Kinder. Benutze keine Aufnahmen erkennbarer Minderjähriger, um das Produkt zu bewerben.

Zusätzlich musst du das Werbe- und Lauterkeitsrecht jedes Landes einhalten, in dem du wirbst — in der Schweiz das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), in der EU die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken, in den USA die Regeln der FTC. Diese Liste ersetzt dieses Recht nicht.

6. Kennzeichnung — Regel, nicht Empfehlung

Wo immer du einen Link oder einen Code postest: sag im Beitrag selbst, nah am Link und in der Sprache des Beitrags, dass du daran verdienst. Nicht in der Bio, nicht in der Fusszeile, nicht hinter einem “Mehr anzeigen”.

Werbung: Affiliate-Link — ich erhalte eine Provision, wenn du ein Abo abschliesst.

Für Deutschland und Österreich ist das Wort Werbung oder Anzeige; ein englisches “ad” oder “sponsored” genügt dort nicht. In den USA gelten die FTC Endorsement Guides, in der EU die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (seit 2022 mit einer ausdrücklichen Regel zur Offenlegung bezahlter Rankings), in der Schweiz Art. 3 UWG. Auf YouTube, TikTok und Instagram musst du zusätzlich die plattformeigene Werbekennzeichnung setzen — die Kennzeichnung der Plattform allein reicht nicht, und dein Satz allein auch nicht.

7. Auszahlung

Wir zahlen über den mit dir vereinbarten Weg — meist PayPal oder Banküberweisung — einmal im Monat, für alles, was die Haltefrist hinter sich hat und über der Mindestsumme liegt. Wir speichern eine Methode und eine Referenz, die du uns genannt hast. Deine Kontonummer speichern wir nicht.

Für deine Steuern und Sozialabgaben auf das, was du verdienst, bist du selbst verantwortlich. Als Unternehmen stellst du uns Rechnung, mit MwSt., wo sie für dich gilt. Als Privatperson können wir dich vor der ersten Auszahlung nach Name, Adresse und Land fragen, für unsere Buchhaltung. Diese Unterlagen bewahren wir 10 Jahre auf, wie es das Schweizer Recht verlangt.

8. Rückerstattungen, Rückbuchungen und Rückforderungen

Wird ein Verkauf rückerstattet oder zurückgebucht, wird die Provision darauf zurückgebucht. Stripe kann innerhalb von 60 Tagen nach dem Kauf nach eigenem Ermessen erstatten, und eine Kartenrückbuchung kann viel später kommen.

  • Haben wir noch nicht gezahlt, mindert die Rückbuchung einfach den offenen Betrag.
  • Haben wir schon gezahlt, wird der negative Betrag mit der nächsten Auszahlung verrechnet. Wir schicken dir dafür keine Rechnung.

Aus deinem Kontoauszug wird nie etwas gelöscht. Eine Rückbuchung ist eine neue Zeile, keine Änderung.

9. Was du siehst — und was nicht

Du siehst Zahlen, Daten und Beträge: wie viele geklickt haben, wie viele sich angemeldet haben, wie viele zahlen und was jede Zahlung dir eingebracht hat.

Wer das ist, siehst du nie. Keinen Namen, keine E-Mail-Adresse, keinen Verein, keine Nutzer-ID und nichts, woraus man es ableiten könnte. Das ist eine bewusste Entwurfsentscheidung und wird in der Datenbank durchgesetzt, nicht durch ein Versprechen an dieser Stelle. Unsere Kundinnen und Kunden haben nicht zugestimmt, Posten auf dem Dashboard einer anderen Person zu sein.

10. Beenden

Beide Seiten können jederzeit schriftlich beenden, auch per E-Mail. Beendest du, oder beenden wir aus einem gewöhnlichen Grund, bekommst du alles ausgezahlt, was die Haltefrist hinter sich hat — mit dem nächsten Auszahlungslauf. Beenden wir wegen Abschnitt 5, können wir offene Provision einbehalten und sagen dir, warum.

11. Änderungen

Wir können diese Bedingungen ändern. Wir sagen es dir vorher per E-Mail. Eine Änderung gilt nie für bereits verdiente Provision. Wenn du eine Änderung nicht akzeptierst, benutze deinen Code nicht weiter und sag uns Bescheid; wir zahlen aus, was fällig ist.

12. Recht

Für diese Bedingungen gilt Schweizer Recht. Zuständig sind die Gerichte in St. Gallen, Schweiz. Nimmst du als Verbraucherin oder Verbraucher teil, kannst du uns, wo das Gesetz es vorsieht, auch an deinem Wohnsitz verklagen, und verklagt werden kannst du dann nur dort.


Fragen: [email protected]